Bonsai

Herkunft:

Bonzai japanisch

Bonsai (jap.: >Baum im Topf<) Die japanische Tradition der Bonsaikultur ist Jahrhunderte alt. Der Baum wird klein gehaltenund dazu schön und natürlich geformt, dies geschieht durch Beschneiden und Einengen der Wurzeln in kleinen Gefäßen mit harter, wenig gedüngter Erde.

 

Pflege:

weisser Bonzai
weißer Bonsai
Bonzai schneiden
Fachmann beim Bonsaischneiden
Bonzai in einer blauen Schale
Bonsai zum Verkauf

Zimmerbonsai:

Diese Pflanzen fühlen sich an einem hellen Fenster wohl.
Die Erde sollte nie ganz austrocknen. Es ist darauf zu achten, daß sie ständig feucht, jedoch nicht zu naß gehalten wird.
Die frischen Triebe werden ständig auf zwei bis drei Blätter zurückgeschnitten, damit die Form erhalten bleibt.
Einmal wöchentlich wird dem Gießwasser ein Flüssigdünger zugegeben.

Gartenbonsai:
Sie benötigen einen hellen und luftigen Platz im Freien. Die meisten Arten vertragen bei optimaler Pflege einen vollsonnigen Standort.
Die Gießmenge hängt von der Pflanzenart, der Witterung und der Erdmischung ab. Prinzipiell gilt, daß die Erde nie vollständig austrocknen darf.
Bei Laubbäumen wird ständig der Neuaustrieb auf 2-3 Blätter zurückgeschnitten, im Winter wird ein Auslichtungsschnitt vorgenommen. Diesen führen wir gern für Sie durch.
Während der gesamten Vegetationsperide wird gedüngt, lediglich im Hochsommer wird pausiert. Besonders geeignet sind spezielle organische Düngerkugeln, die bei uns erhältlich sind.
Alle 2-3 Jahre ist das Umtopfen nötig. Dabei werden die Wurzeln beschnitten und ein Teil der Erde ausgetauscht.
Gartenbonsai benötigen ein geschütztes Winterquartier. Sie vertragen durchaus einmal ein paar Frostgrade, bei Dauerfrost besteht jedoch die Gefahr des Trockenschadens.

Diese Kurzanleitung ersetzt nicht die Beratung eines Fachhändlers. Ein Bonsai erwartet mehr Pflege als eine gewöhnliche Pflanze auf dem Balkon.